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Meilenstein
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Ein Meilenstein, auch PostmeilensĂ€ule (auch Halbmeilenstein bzw. PosthalbmeilensĂ€ule), ist ein in regelmĂ€Ăigen AbstĂ€nden an StraĂen errichteter Entfernungsanzeiger. Meilensteine gehören wie Wegkreuze oder Bildstöcke zu den KleindenkmĂ€lern und unter diesen zu den Distanzsteinen.
Contents
âą Allgemein
âą Altertum
⹠Römisches Reich
âą Bayern
âą Brandenburg
âą Niedersachsen
âą Rheinland
âą Sachsen
âą Sachsen-Anhalt
âą Hamburg
âą ThĂŒringen
âą England
âą Polen
âą Skandinavien
âą Nordamerika
âą Indien
âą Heute
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Allgemein
Meilensteine sind steinerne Entfernungsanzeiger. Sie gehörten jahrtausendelang zur Grundausstattung zahlreicher Arten von StraĂen, insbesondere aber der Chausseen (auch KunststraĂen genannt). Europaweite Verbreitung finden sie erstmals durch das Römische Imperium, weltweite spĂ€ter durch das Britische Empire. In Deutschland wurden sie im 18. und 19. Jahrhundert in groĂen Mengen aufgestellt und insbesondere durch das expandierende PreuĂen weit verbreitet. Die Meilensteine des 18. Jahrhunderts waren mehrheitlich Postmeilensteine, die der Post zur Berechnung des Portos und fĂŒr den Reiseverkehr dienten, die des 19. Jahrhunderts werden zur leichteren Unterscheidung oft auch Chausseemeilensteine genannt.
Aufgrund der zahlreichen kleinen Territorien entstand in Deutschland eine gewisse Formenvielfalt, doch auch innerhalb der gröĂeren Systeme von Sachsen und PreuĂen sind hier verschiedene Formen, GröĂen und Beschriftungsarten bekannt. Dazu zĂ€hlen besonders oft Obelisken (PreuĂen, Sachsen, Hannover) und RundsĂ€ulen (PreuĂen ab ca. 1835, Anhalt, Mecklenburg-Strelitz) an Ganzmeilenstandorten. Daneben gibt es z. B. WĂŒrfel, Glocken (PreuĂen) oder aufrecht stehende Platten (Sachsen, Oldenburg). In Ăsterreich-Ungarn finden sich ebenso Meilensteine wie in England, den USA oder Australien. Als direkte Nachfolger der Meilensteine wurden in vielen Staaten auch Kilometersteine aufgestellt. Es gibt aber auch zahlreiche LĂ€nder und Staaten, die nie Meilensteine besaĂen. So geht man fĂŒr den Kleinstaat Sachsen-Meiningen davon aus, dass hier erst mit der EinfĂŒhrung des Kilometers auch Steine entlang der StraĂen gesetzt wurden.cite-ref-1[1] Ebenso sind fĂŒr WĂŒrttemberg keine Meilensteine bekannt.cite-ref-2[2]
Im Laufe der Zeit wurde die Gestalt der Steine schlichter, da sie anfangs auch hohen reprĂ€sentativen Wert besaĂen, spĂ€ter aber aufgrund der Menge zu hohe Kosten verursacht hĂ€tten. Dadurch ist oft auch eine ungefĂ€hre zeitliche Einordnung der Steine möglich und es treten zum Beispiel in Sachsen starke Unterschiede zwischen Meilensteinen des 18. und 19. Jahrhunderts auf. In PreuĂen unterscheiden sie sich teilweise sogar innerhalb einer Region, etwa dem Herzogtum Magdeburg, nach Jahrzehnten.
Altertum
Römisches Reich
â
Hauptartikel
:
Miliarium
Das Römische Reich verfĂŒgte ĂŒber ein sehr gut ausgebautes StraĂensystem, die âRömerstraĂenâ. Nach 123 v. Chr. wurden an diesen StraĂen sogenannte Miliaria errichtet. In bestimmten vormals keltischen Gebieten der nördlichen Provinzen standen die Steine im Abstand einer Leuge und wurden daher âLeugensteineâ genannt. 1993 gefunden wurde der Stadiasmus Patarensis. Römische Meilensteine gelten als gut erforscht und werden seit 1986 im Rahmen der Erforschung der Inschriften im Corpus Inscriptionum Latinarum katalogisiert (Reihe Miliaria Imperii Romani).
Neuzeit: Deutschland
Meilensteine wurden in den deutschen Staaten insbesondere entlang von PoststraĂen, Chausseen (hĂ€ufig auch KunststraĂen genannt) und Eisenbahnstrecken errichtet, weshalb man sie auch in Postmeilensteine, Chausseemeilensteine und Eisenbahnmeilensteine unterscheidet. Postmeilensteine sind eher ein PhĂ€nomen des 18. Jahrhunderts, die anderen beiden Typen dominieren das 19. Jahrhundert. Mit der EinfĂŒhrung des Kilometers im Deutschen Reich, ein von 1868 bis 1874 wĂ€hrender Prozess, endete das Zeitalter der Meilensteine in Deutschland. Fortan errichtete man Kilometersteine sowohl an StraĂen als auch den Eisenbahnlinien (siehe Bahnstreckenkilometer).
Bayern
Ăhnlich wie in Baden-WĂŒrttemberg gab es in Bayern StundensĂ€ulen anstelle von Meilensteinen. Allerdings wird angenommen, dass in den im Jahr 1792 an PreuĂen gefallenen FĂŒrstentĂŒmern Bayreuth und Ansbach Meilensteine gesetzt wurden. Die heute dort anzutreffenden Obelisken tragen allerdings Stunden- bzw. Kilometerangaben und beide gehörten als Ansbach-Bayreuth auch nur bis zum Jahr 1805 zu PreuĂen.cite-ref-3[3]
Brandenburg
Der DreiĂigjĂ€hrige Krieg brachte Wirtschaft und Handel im Lebuser Land zum Erliegen. Die Wege verfielen und wuchsen zu, daher lieĂ der KurfĂŒrst Friedrich Wilhelm von Brandenburg im Jahre 1646 eine neue Post- und Handelslinie einrichtencite-ref-4[4]. Ihr Verlauf entsprach bereits in groĂen Teilen dem Verlauf der heutigen BundesstraĂe 1 in Brandenburg. Sie fĂŒhrte von Kleve im Rheinland (ab 1614 zu Brandenburg gehörig), ĂŒber Berlin, durch das Lebuser Land, nach KĂŒstrin, durch das damalige Königreich Polen nach Königsberg (PreuĂen) im damaligen Herzogtum PreuĂen (1618 zu Brandenburg), heute Kaliningrad, Russland. Eine weitere Postlinie von Berlin durch das Lebuser Land ĂŒber Frankfurt (Oder) bis in den österreichischen Teil Schlesiens war ab etwa 1660 verfĂŒgbar. Ihrem Verlauf folgte spĂ€ter in weiten Teilen die ReichsstraĂe 5, heute mit einigen VerĂ€nderungen die BundesstraĂe 5. Der alte Handelsweg nach KĂŒstrin von Frankfurt (Oder) ĂŒber Lebus stellte um 1670 vermutlich eine Querverbindung dar. FĂŒr diese unbefestigten Wege wurden auf Befehl des KurfĂŒrsten Friedrich III., dem spĂ€teren Friedrich I., König von PreuĂen um 1698 die ersten Wegweiser an den Wegkreuzungen errichtet. Sie sollten zierlich sein, als weisender bloĂer Arm eines römischen Kriegers, aus Holz geschnitten und an einem Eichenpfahl befestigt. Dieser Pfahl wurde mit gelber Farbe gestrichen, ab 1704 blau-weiĂ-orange, nach dem SiebenjĂ€hrigen Krieg in den preuĂischen Landesfarben schwarz-weiĂ, zusĂ€tzlich war er mit Entfernungsangaben versehen.
Erste MeilensĂ€ulen an der StraĂe zwischen Berlin und den beiden Residenzen Oranienburg und Potsdam sind ebenfalls aus dieser Zeit bekannt. Auf einer Zeichnung des Architekten Christian Eltester (1671â1700) von 1699, sieht man einen Stein mit lateinischer Inschrift: âab urbe lapis II M passus distatâ, auf Deutsch etwa: âvon der Stadt (ist) der Stein zwei Meilen entferntâ. Oben ist eine Krone mit den Initialen âF3â fĂŒr âFriedrich III.â aufgesetzt. Die âII Mâ(eilen) beziehen sich demnach auf einen Stein bei Zehlendorf. Ein weiterer Stein wird 1798 auch fĂŒr Potsdam beschrieben: âNeben dem neuen Obelisk vor der langen BrĂŒcke stehet der von ChurfĂŒrst Friedrich III. gesetzte kleinere Meilenstein: Auf welchem eingehauen ist Vierter Stein vier Meilen von Berlin 1700, auf der Morgen- und Abendseite siehet man den Namenszug, und darĂŒber den Churhuthâ.cite-ref-5[5]
âDer Schöneberger Meilenstein, der an der Ecke der Wieland-Strasse in dem Friedenauer Ortsteile von Schöneberg stand, hat bei der Regulierung der alten Provinzial-Chaussee entfernt werden mĂŒssen. Bei dieser Gelegenheit ist er total vernichtet worden, weil niemand an seinen historischen Wert gedacht hat. Dieser Meilenstein ist von König Friedrich Wilhelm III. errichtet worden. Der König, der seine Fahrten von Berlin nach Potsdam zu Wagen zurĂŒcklegte und dies auch dann noch that, als 1837 die Potsdamer Bahn im Betriebe war, liess auf der Potsdamer Chaussee drei Meilensteine errichten. Der erste war der jetzt abgerissene, der zweite steht heute noch in Zehlendorf, wĂ€hrend der dritte, ebenfalls noch vorhandene sich hinter Wannsee befindet. Diese Meilensteine erheben sich auf einem Unterbau von Granit in Gestalt einer hohen SĂ€ule, die von einer Kugel aus Metall mit blinkender Spitze gekrönt wird. An der Vorderseite steht in lateinischen Ziffern und Lettern 1, II, bezw. III Meilen von Berlin. Die Entfernung der Meilenzahl ist vom Dönhoffplatz bemessen worden, wo frĂŒher ein grosser Obelisk den Ausgangs-Meilenstein an der Stelle bezeichnete, wo heute das Stein-Denkmal steht.â
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Brandenburgia
â. Monatsblatt der Gesellschaft fĂŒr Heimatkunde der Provinz Brandenburg zu Berlin. Unter Mitwirkung des MĂ€rkisches Provinzial-Museums, IX. Jahrgang 1900/1901; P. Stankiewiczâ Buchdruckerei Berlin 1901, S. 126
Im Zuge der Erweiterung des Verkehrsnetzes und der Befestigung der StraĂen wurden ab 1800 die PoststraĂen zur besseren Errechnung der GebĂŒhren vermessen und planmĂ€Ăig angelegt. Die nun ĂŒber lĂ€ngere Strecken geradlinig verlaufenden und befestigten StraĂen, âKunststraĂenâ, âSteinstraĂenâ oder âChausseenâ genannt, erhielten zur Orientierung ĂŒber die Entfernungen und zur Einhaltung der vorgegebenen Wegezeiten fĂŒr die Reit- und Fahrpost entsprechende Markierungen in Form von Meilensteinen. Die preuĂische Meile hatte eine LĂ€nge von 7,532 km. Der Nullpunkt der Vermessung aller preuĂischen PoststraĂen in Berlin befand sich am alten Leipziger Tor in der NĂ€he des Dönhoffplatzes. Im Jahre 1979 wurde am Dönhoffplatz, in der Leipziger StraĂe, die halbkreisförmigen Spittelkolonnaden wiederhergestellt und in ihrem Zentrum die Nachbildung einer PostmeilensĂ€ule errichtet, welche 1730 als steinerner Obelisk (âMeilenzeigerâ) den Beginn der Entfernungsangabe nach Potsdam markierte, hier war die âMeile Nullâ der ReichsstraĂe 1. Der Standort befindet sich wenige Meter vom ursprĂŒnglichen Aufstellplatz entfernt. Als Standort des Nullpunkts der Vermessung aller preuĂischen PoststraĂen in Berlin werden auch andere Stadttore, das Schloss (bzw. die AdlersĂ€ule vor dem Schloss) und die Fahnenstange am Rathaus vermutet.
WĂ€hrend die kursĂ€chsischen PostmeilensĂ€ulen und -steine bis auf geringfĂŒgige Abweichungen annĂ€hernd gleich sind, gab es in PreuĂen im Laufe der Zeit unterschiedlichste Formen. Im Lebuser Land sind es zwei Varianten:
An der KunststraĂe Berlin â MĂŒncheberg â Frankfurt (Oder) wurden um 1802 im Abstand von jeweils einer Meile Rundsockelsteine von etwa 0,85 m Höhe mit der eingemeiĂelten Entfernung â...MEILEN BIS BERLINâ aufgestellt. Erhalten ist z. B. der Meilenstein in Georgenthal (Falkenhagen (Mark)). Auf ihm steht IX Meilen bis Berlin. Dazwischen standen 1â2-Meilensteine und rechteckige 1â4-Meilensteine. Erhalten ist z. B. der 1â4-Meilenstein bei Arensdorf (Steinhöfel).cite-ref-6[6]cite-ref-7[7] Die Chaussee MĂŒncheberg â Seelow â Kietz â KĂŒstrin wurde in den Jahren 1817 bis 1819 ausgebaut und erhielt gusseiserne Meilenoblisken. Die erste MeilensĂ€ule hatte ihren Standort in MĂŒncheberg an der Gabelung der heutigen B 1 und B 5. Die mehrfach abgestufte etwa 2,80 m hohe MeilensĂ€ule zeigte auf den in Fahrtrichtung liegenden FlĂ€chen das Relief eines an Schleife und Band hĂ€ngenden Posthorns. Die 1â4- und 1â2-Meilensteine waren glockenförmig, mit elliptischem Querschnitt und wurden aus Sandstein gefertigt. Die 1â2-Meilensteine waren etwa 1,22 m hoch, die 1â4-Meilensteine etwa 0,92 m. Die Bezeichnung wurde im oberen Bereich eingemeiĂelt, darunter als Relief eine vierblĂ€ttrige Rosette.
In den Gebieten der jetzigen Landkreise Potsdam-Mittelmark und Elbe-Elster, die vor 1815 zu Sachsen gehörten, stehen in den StĂ€dten Bad Belzig, Niemegk, BrĂŒck, Uebigau, WahrenbrĂŒck, Bad Liebenwerda und Elsterwerda ebenfalls KursĂ€chsische PostmeilensĂ€ulen.
Nach der EinfĂŒhrung des metrischen Systems im Jahre 1873 wurden viele Meilensteine auf Kilometer-Entfernungen umgesetzt und befinden sich daher nicht mehr an ihrem ursprĂŒnglichen Standort.
Niedersachsen
Der Bau von Chausseen und die Setzung von Meilensteinen wurden in den einzelnen Territorien unterschiedlich geregelt. Der Chausseebau mit Meilensteinen erstreckt sich in Niedersachsen auf die Zeit zwischen den Jahren 1764 und 1874. In den braunschweigischen Territorien wurden ab den 1770er Jahren mit staatlichen Mitteln Chausseen gebaut, nach der Vereinigung zum neuen Herzogtum Braunschweig gab es noch eine Phase des Ausbaus, doch bald konzentrierte man sich auf den Erhalt der gebauten StraĂen. Der staatliche Chausseebau im FĂŒrstentum Schaumburg-Lippe beschrĂ€nkte sich auf die Zeit zwischen 1782 und 1804.cite-ref-liman9-8-0[8]
KurfĂŒrstentum Hannover
Im Jahr 1764 wurden erstmals vom englischen König Georg III. Gelder zur VerfĂŒgung gestellt und mit diesen entstanden in schneller Folge Chausseen von Hannover aus, etwa 1764 HannoverâHameln, 1765 HannoverâGöttingen und HannoverâKassel oder 1769 HannoverâNienburg. Entlang dieser Chausseen wurden Viertel-, Halb- und Ganzmeilensteine aufgestellt.cite-ref-liman9-8-1[8]
Nach dem Wiener Kongress wurde die hannoversche Meile statt mit 9,347 nun mit 7,420 Kilometern bemessen, was eine Umsetzung der bestehenden Meilensteine zur Folge hatte. Zudem kam es zum systematischen Ausbau des StraĂennetzes, mit dem neue Meilensteine entstanden. Die Stillung des Bedarfs endete fast zeitgleich mit dem Aufkommen des Eisenbahnverkehrs. Diesem wurde in den 1840er und 1850er Jahren der Vorrang gegeben und im StraĂenbereich vor allem ZubringerstraĂen und Gemeindewege geschaffen.cite-ref-liman9-8-2[8] Meilensteine wurden an solchen StraĂen kaum errichtet und mit der EinfĂŒhrung des Kilometers im Jahr 1874 endete ihre Ăra.
Man unterscheidet drei Typen von Ganzmeilensteinen: die hohen SĂ€ulen des 18. Jahrhunderts, die gekĂŒrzten Obelisken von 1822, die Teil des Plans der Umstellung der Steine in das neue MeilenmaĂ aus dem Jahr 1818 waren, und die sogenannten standardisierten Obelisken, die einer Musterform aus dem Jahr 1850 folgen. Obwohl diese nur im Ganzmeilenabstand gesetzt wurden, geht man von ungefĂ€hr 150 aufgestellten Steinen aus. Inwiefern die Zugehörigkeit zu PreuĂen ab dem Jahr 1866 noch Auswirkungen hatte, ist nicht völlig geklĂ€rt. Am 7. Oktober 1870 kam es zur Anordnung der Umsetzung der Steine ins neue MeilenmaĂ, das 7,500 Kilometern entsprach. Zudem sollten 159 neue Ganzmeilensteine gesetzt werden. Nullpunkte wurden in Hannover, OsnabrĂŒck, Hildesheim und Göttingen festgelegt.cite-ref-liman10-9-0[9]
Siehe auch
:
Meilenstein (Lautenthal)
Ostfriesland
Ostfriesland gehörte von 1815 bis 1866 zum Königreich Hannover. In dieser Zeit entstanden PlĂ€ne zur Aufstellung von hölzernen MeilensĂ€ulen. Nachweisbar sind diese fĂŒr die Chausseen von Aurich nach Emden, von Aurich nach Leer, von Hesel nach Moorburg sowie von Utwerdum nach Norden. Unterschieden wurden ganze und halbe MeilensĂ€ulen sowie NummernpfĂ€hle.cite-ref-10[10] Nullpunkt dieser Reihungen waren PosthĂ€user sowie ein Stadttor von Aurich. Bis zum Jahr 1836 entsprach die Meile 7420,439 Metern, danach 7419,205 Metern.cite-ref-11[11] Heute sind keine Meilensteine mehr erhalten. SpĂ€ter aufgestellte Kilometersteine sehen zwar Ă€hnlich aus wie die historischen, sind aber keine ehemaligen Meilensteine.cite-ref-12[12]
GroĂherzogtum Oldenburg
Im Jahr 1821 erfolgte die Anordnung auf allen PoststraĂen hier im Lande Meilensteine aufzustellen. Die Entfernung zwischen den Steinen entsprach der Geographischen Meile (7420,5 Meter).cite-ref-13[13] Die erste Chaussee entstand in den Jahren 1822 bis 1829 zwischen Oldenburg und Bremen. Bis 1855 erbaute man 14 KunststraĂen, die insgesamt 376 Kilometer lang waren.cite-ref-liman9-8-3[8] Die Meilensteine wurden ab 1874 als FĂŒnf-Kilometer-Steine wiederverwendet.cite-ref-14[14] Eine Unterscheidung zwischen diesen und neuen Kilometersteinen bedarf genauer Vermessung der Steine, da sie einander sehr Ă€hnlich sehen.cite-ref-15[15]
Rheinland
â
Hauptartikel
:
PreuĂische Meilensteine (Mittelrhein)
Nachdem das Rheinland 1815 zur preuĂischen Rheinprovinz wurde, entstanden entlang des Mittelrheintals zwischen Köln und Mainz die PreuĂischen Meilensteine zur Entfernungsanzeige.
Sachsen
â
Hauptartikel
:
KursÀchsische PostmeilensÀule
Im KurfĂŒrstentum Sachsen wurde unter August dem Starken und seinem Sohn im 18. Jahrhundert ein landesweites Netz an Meilensteinen errichtet, die kursĂ€chsischen PostmeilensĂ€ulen.
Königlich-sÀchsische Meilensteine
â
Hauptartikel
:
Galerie der königlich-sÀchsischen Meilensteine
Nach der 1840 im Königreich Sachsen erfolgten Umstellung auf eine neue LĂ€nge der Meile, nĂ€mlich von 7,5 km, begann erst 1858 die Neuvermessung der StraĂen und das Aufstellen neuer Entfernungssteine, die königlich-sĂ€chsische Meilensteine genannt werden. Stationssteine markieren den Ausgangspunkt einer Vermessung. Meilensteine und Halbmeilensteine wurden im Verlauf der StraĂe im dadurch gekennzeichneten Abstand aufgestellt. Beim Abzweig einer NebenstraĂe, auf der eine Postroute verlief, von einer HauptstraĂe wurde ein Abzweigstein aufgestellt. GrenzĂŒbergangssteine markierten die Grenzen Sachsens. Schon nach nur etwa 15 Jahren verloren diese Steine ihre Bedeutung, denn von 1875 an galt im Deutschen Reich das metrische System. Damit waren die Meilensteine Geschichte. Diese Umstellung auf das metrische System fĂŒhrte oftmals zur Umgestaltung der Meilensteine und zu Ănderungen der Angaben auf den Meilensteinen. Im Vergleich zu den kursĂ€chsischen PostmeilensĂ€ulen sind die Steine aus der Mitte des 19. Jahrhunderts eher schmucklos. Auch deswegen wurden sie nicht ĂŒberall als Denkmale angesehen, erhalten und gepflegt.cite-ref-16[16] Nach 1990 restaurierte die sĂ€chsische StraĂenbauverwaltung vielfach die erhalten gebliebenen Meilensteine und platzierte sie, so weit dies möglich war, wieder an den ursprĂŒnglichen Aufstellungsorten.
SĂ€chsische Eisenbahnmeilensteine
Die erste deutsche Ferneisenbahn DresdenâLeipzig wurde von 1835 bis 1839 erbaut. Vermutlich standen entlang dieser, wie auch an anderen Strecken, Meilensteine, da das âMusterblatt Z 289â aus der Zeit um 1860, heute im Verkehrsmuseum Dresden aufbewahrt, unterschiedliche Typen von Eisenbahnmeilensteinen darstellt. Unterschieden wird hier in Ganzmeilenstein, Zehntelmeilenstein â je mit halbrundem Kopf â und Stationsstein, der die 1/100-Meile markierte und einen abgeschrĂ€gten Kopf besaĂ.cite-ref-17[17]
Sachsen-Anhalt
Aufgrund der deutschen Kleinstaaterei gibt es in Sachsen-Anhalt drei voneinander unabhĂ€ngige Meilensteinsysteme: Das preuĂische, das anhaltische und das kursĂ€chsische.cite-ref-18[18] Die kursĂ€chsischen PostmeilensĂ€ulen sind hierbei die Ă€ltesten, stammen aus den 1730er Jahren und finden sich im SĂŒdosten des Bundeslandes. Zu den wenigen erhaltenen Exemplaren zĂ€hlen der Viertelmeilenstein in Bad LauchstĂ€dt, die PostmeilensĂ€ule in Brehna oder die PostmeilensĂ€ule in Landsberg. Die anhaltischen Meilensteine befinden sich im zentralen Teil (siehe separater Abschnitt) und die preuĂischen Meilensteine im groĂen Rest des Landes. Sie sind zum GroĂteil in der ersten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts aufgestellt worden. ZĂ€hlungen der Forschungsgruppe Meilensteine ermittelten 329 Meilensteine in Sachsen-Anhalt (Stand: Ende 2002).cite-ref-19[19] Diese stehen unter Denkmalschutz, sind aber dennoch stĂ€ndig in ihrem Bestand bedroht. So wurden immer wieder versehentlich Meilensteine zerstört, etwa in Merseburg-Nord (1998) oder in Halle-Trotha (1999).cite-ref-20[20]
Siehe auch
:
Liste der Distanzsteine in Sachsen-Anhalt
Aufgrund der groĂen Anzahl der Meilensteine gibt es auch eine gröĂere Formenvielfalt. So existieren zahlreiche preuĂische und anhaltische Rundsockelsteine, etwa bei Morsleben, bei FröĂnitz (beide preuĂisch), in Görzig oder bei MĂŒnchenhof (beide anhaltisch). Dazu kommen WĂŒrfel mit Obeliskaufsatz (beispielsweise bei Nauendorf, in Grube Ferdinande oder bei Magdeburgcite-ref-21[21]) sowie rote Ganzmeilenobelisken, die bis zu vier Meter hoch sind (z. B. in Halle-Ammendorf, in WeiĂenfels oder auch in Merseburgcite-ref-22[22]), und sechskantige Ganzmeilensteine (etwa bei Landsberg, bei Roitzsch oder in Bitterfeld). Des Weiteren gibt es glockenförmige Halb- und Viertelmeilensteine aus rotem Sandstein, etwa in Schkopau, bei Seeburg (beides Halbmeilensteine), bei Emseloh oder am Kernersee (je Viertelmeilensteine)cite-ref-23[23] und wĂŒrfelförmige Steine, bei denen nicht restlos geklĂ€rt ist, ob sie ebenfalls Obelisken waren.cite-ref-24[24] Vereinzelt weichen zudem Steine von diesen Formen ab, etwa der Ganzmeilenstein in Langenbogen.
Herzogtum Anhalt
Eine genaue Angabe ĂŒber den Beginn der StraĂenvermessung und der damit einhergehenden Errichtung der Meilensteine gibt es nicht. Den ersten Hinweis aus alten Unterlagen liefert eine Meldung der Polizei: â⊠am Sonntag, dem 13. November 1853, der Meilenstein zwischen Bobbau und Heidekrug, der erst vor einigen Wochen neu gesetzt wurde, umgefahren ist.â. Aus Akten aus dem Jahr 1858 geht hervor, dass âWege mit Stations- und Meilensteinen bestelltâ sind.
Zu Beginn des Jahres 1871 wurde mit der Neuvermessung der in anhaltischer Staatsverwaltung verbliebenen StraĂen gemÀà der MaaĂ- und Gewichtsordnung fĂŒr den Norddeutschen Bund aus dem Jahre 1868 begonnen.cite-ref-25[25] Am 18. Mai 1871 berichtete die Herzogliche Bauverwaltung an den Geheimen Baurat von Vieth: âDie Vermessung und Eintheilung der StraĂe von Dessau nach Cöthen nach dem MetermaĂe und die dementsprechende Einsetzung der Stationssteine ist im Dessauer Kreis nunmehr ausgefĂŒhrt worden.â Aus dem Bericht geht ebenfalls hervor, dass als Ausgangspunkt fĂŒr die Vermessung das Standbild des FĂŒrsten Leopold auf dem groĂen Markt in Dessau diente. Dies wurde in den âBemerkungen zum ErlaĂ des PreuĂischen Handelsministers ĂŒber die Nummerierung der StaatsstraĂen vom 7. September 1870â mit den Worten: âFĂŒr das Herzogtum Anhalt befindet sich der Nullpunkt fĂŒr die Abmessungen und fĂŒr das Nummerieren der HauptstraĂen in der Stadt Dessau als dem Sitze der Regierung âŠâ nochmals eindeutig festgelegt.
Bei der Vermessung wurden als unterteilende Einheiten alle 75 Meter sogenannte Stationen gesetzt. Die Stationssteine wurden gemÀà ihrem Standort nummeriert, wobei die Zahl vor dem Komma die Meile von Dessau her angab und die Zahl nach dem Komma anzeigte, die wievielte Station der jeweiligen Meile sie war.
Die Vermessung wurde mit Hilfe von Messketten (auch Feldketten genannt) vorgenommen. Aus dem Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Abteilung Dessau ist ein Kostenvoranschlag der Firma Schmidt Werkstatt fĂŒr mathematische und optische Instrumente aus Halle bekannt, in dem Ketten angeboten wurden, die 20 Meter lang, auseinanderzunehmen in 5- und 10-Meter-StĂŒcke, die einzelnen Glieder mit œ Meter LĂ€nge und 10-Zentimeter-Teilung. Die herzogliche Bauverwaltung kaufte solche Ketten zum StĂŒckpreis von 5 Talern 15 Silbergroschen. Die Gesamtkosten der Vermessung wurden mit 1.529 Talern und 27 Silbergroschen veranschlagt. Die Vermessung wurde im Baukreis Dessau begonnen und im April 1872 abgeschlossen. Die einzige Ausnahme bildete die SelketalstraĂe, welche laut Anordnung vom 26. Oktober 1872 nicht vermessen werden sollte, da sich nach dem Ende des Norddeutschen Bundes abzeichnete, dass durch neue Reichsgesetze neue Bestimmungen erlassen werden wĂŒrden. Am 17. August 1868 beschloss der Norddeutsche Reichstag die EinfĂŒhrung einer neuen MaĂ- und Gewichtsordnung, welche am 1. Januar 1872 in Kraft treten sollte. Darin wurde das EntfernungsmaĂ fĂŒr eine Meile auf 7.500 Meter festgelegt und dementsprechend das RutenmaĂ auf 3,7500 Meter verkĂŒrzt. Bereits am 7. Dezember 1873 wurde diese MaĂ- und Gewichtsordnung des Norddeutschen Bundes per Reichsgesetz aufgehoben. Fortan galt die neue Einteilung in Metern, Kilometer und Myriameter, wobei 1 Myriameter der Entfernung von 10 Kilometern entsprach. All diese Festlegungen hatten Einfluss auf die Vermessung der StraĂen und somit auch auf die Errichtung der Meilensteine.cite-ref-26[26]
PreuĂische Eisenbahnmeilensteine
Da in Sachsen-Anhalt viele frĂŒhe Eisenbahnlinien zu finden sind, darunter die zweite deutsche Ferneisenbahn Magdeburg-Halle-Leipzig (1838â1840), die an diese in Köthen anschlieĂende Bahnstrecke Berlin-Anhalt (1839â1841), die Bahnstrecke BraunschweigâMagdeburg (1842â1843), die 1846 fertiggestellte Bahnstrecke BerlinâMagdeburg sowie die â im heutigen Sachsen-Anhalt ebenfalls 1846 eröffnete â ThĂŒringische Eisenbahn von Halle nach Gerstungen, befanden sich dort auch an relativ vielen Strecken Eisenbahnmeilensteine, die jeweils in den staatlich verordneten Bahn-Polizei-Reglements in einem eigenen Paragraphen vorgeschrieben wurden. WĂ€hrend im StraĂenverkehr bereits seit 1837 aus KostengrĂŒnden auf Viertel- und Halbmeilensteine verzichtet wurde und die Meile dort ausschlieĂlich mit Nummersteinen in hundert Abschnitte unterteilt wurde, sind in den Anordnungen fĂŒr die zwar staatlich genehmigten, aber durch Eisenbahngesellschaften errichteten Eisenbahnlinien zunĂ€chst auch Viertel- und Halbmeilensteine neben den Nummersteinen vorgesehen gewesen. Diese können teilweise auch durch KarteneintrĂ€ge nachgewiesen werden. Da die Eisenbahnen in der Zeit der Umstellung auf den Kilometer als neues LĂ€ngenmaĂ bereits verstaatlicht waren, wurden die Meilensteine offenbar im sehr viel gröĂeren Stil abgebaut als entlang der StraĂen. Vermutete Weiternutzungen als Kilometersteine wurden erstmals in den spĂ€ten 1980er Jahren diskutiert, da einige Steine in der Form von den typischen Eisenbahnkilometersteinen abweichen. Der einzige bekannte erhaltene Eisenbahnmeilenstein Deutschlands befindet sich heute in der Lutherstadt Wittenberg und markierte einst die Entfernung XV Meilen von Berlin. Dort befindet sich auch einer der vier anderen Steine, die um 1990 mutmaĂlich als Eisenbahnmeilensteine identifiziert wurden. Es ist möglich, dass es weitere erhaltene Eisenbahnmeilensteine gibt. Im Unterschied zu den meist quadratischen oder runden Chausseemeilensteinen waren Eisenbahnmeilensteine achteckig.cite-ref-27[27]
Mecklenburg-Vorpommern
Ăhnlich wie in Sachsen-Anhalt gibt es in Mecklenburg-Vorpommern sowohl RundsĂ€ulen (vor allem im historischen Mecklenburg-Strelitz) als auch viereckige Obelisken (in den Territorien Vorpommern und Mecklenburg-Schwerin).cite-ref-28[28] Die ZĂ€hlung der Forschungsgruppe Meilensteine ergab im Jahr 2003 fĂŒr das heutige Mecklenburg-Vorpommern 446 erhaltene Meilensteine, davon 239 Ganzmeilensteine (davon 61 RundsĂ€ulen; Stand: Ende 2002). Ihre Herkunft konnte nicht immer geklĂ€rt werden, doch mehr als die HĂ€lfte wurde in Mecklenburg-Schwerin errichtet (224), 93 konnten PreuĂen zugewiesen werden und 31 Mecklenburg-Strelitz.cite-ref-29[29]
Die gröĂte Formenvielfalt besteht in Mecklenburg-Schwerin, da man es hier oft Aktiengesellschaften ĂŒberlieĂ, die Chausseen zu bauen. Diese durften dann individuelle Formen fĂŒr ihre jeweilige StraĂe einfĂŒhren. In Mecklenburg-Strelitz wurde hingegen der Rundsockelstein im Jahr 1834 als Standardform eingefĂŒhrt. Entlang der StraĂe von Neubrandenburg ĂŒber Teterow und GĂŒstrow nach Rostock gibt es die Besonderheit, dass bei der Umstellung auf Kilometer die neuen FĂŒnf-Kilometer-Steine an der nördlichen StraĂenseite aufgestellt wurden, wohingegen die Meilensteine an der sĂŒdlichen Seite standen. Aber immer dort, wo ein 2-Meilen-Punkt vorkam, also alle 15 Kilometer, wurde der Meilenstein auf die Nordseite gesetzt und zum 5-Kilometer-Stein gemacht. In Vorpommern wurden nach 1874 wohl alle Meilensteine ins Kilometersystem umgesetzt. Sonderformen von Steinen gibt es in Vorpommern auf RĂŒgen und im Raum Damgarten. Die preuĂischen Steine finden sich vor allem an den StraĂen im Osten Vorpommerns, die von Stettin ausgehen. Der letzte erhaltene Rundsockelstein Vorpommerns verschwand Anfang der 1990er Jahre.cite-ref-30[30]
Siehe auch
:
Liste der Meilensteine an der BundesstraĂe 5 in Mecklenburg
Siehe auch
:
Liste der Meilensteine an der BundesstraĂe 105 in Mecklenburg
Hamburg
Die freie Hansestadt Hamburg lieĂ eigene Meilensteine setzen, deren Bestand im Jahr 1843 mit 693 Exemplaren angegeben wurde. Das erklĂ€rt sich daraus, dass man die Steine nicht in den sonst ĂŒblichen AbstĂ€nden von Viertelmeilen, sondern im Abstand von Hundertstel Meilen aufstellte. Mit der Umstellung auf die neue Meile, die 7,5 Kilometer lang war, entschied man im Jahr 1870, den Nullpunkt der StraĂen von den jeweiligen Stadttoren in das Stadtzentrum zu verlegen und wĂ€hlte hier die Börse als Ausgangspunkt der MeilenzĂ€hlung.cite-ref-31[31]
Schleswig-Holstein
Der Bau der Ă€lteren KunststraĂen in Holstein wurde vom dĂ€nischen König / der dĂ€nischen Verwaltung angeordnet. Daher finden sich entlang der Chausseen Altona-Kiel, Altona-LĂŒbeck oder auch Altona-Neustadt dĂ€nische Meilensteine. Es wurde aber mittlerweile auch nachgewiesen, dass in der preuĂischen Zeit ab 1867 in Holstein weitere Meilensteine aufgestellt wurden. Zudem gab es in der freien Hansestadt LĂŒbeck das Bestreben der Setzung eigener Meilensteine, das in einem Schreiben aus dem Jahr 1844 konkret belegbar ist. Schon ab dem Jahr 1817 lĂ€sst sich nachweisen, dass sich LĂŒbeck um den Bau von Chausseen bemĂŒhte. Die bis 1870 gesetzten Meilensteine mussten mit der Umstellung auf die neue Meile umgesetzt werden, doch scheinbar hat man stattdessen neue Steine auf der anderen StraĂenseite gesetzt, ĂŒber deren Verbleib und Aussehen bisher nichts bekannt ist.cite-ref-32[32]
Siehe auch
:
Liste der dÀnischen Meilensteine in Hamburg und Holstein
ThĂŒringen
Sachsen-Weimar
Im ehemaligen Herzogtum Sachsen-Weimar wurden Meilensteine nach 1775 aufgestellt. Nach preuĂischem Vorbild wurden Ganzmeilensteine und wahrscheinlich auch Halb- und Viertelmeilensteine aus Sandstein gestaltet. Die Initialen âCAâ fĂŒr âCarl Augustâ sind meist darauf zu finden. Es sind nur wenige (aktuell sechs) Exemplare bekannt, wie der Meilenstein bei Ramsla an der L 1054 und der Ganzmeilenstein bei Schwabsdorf an der B 87 mit der Aufschrift "I MEILE VON WEIMAR CA".cite-ref-33[33]
Siehe auch
:
Meilenstein (Darmstadt)
Neuzeit: ĂŒbriges Europa
England
In England gibt es aus nachvollziehbaren GrĂŒnden sehr viel mehr erhaltene Meilensteine als in Deutschland, da die Meile dort bis heute gĂŒltiges LĂ€ngenmaĂ ist und somit ein Erhalt der Steine sehr viel lĂ€nger notwendig war als anderswo in Europa. WĂ€hrend Meilensteine in Deutschland ab den 1870er Jahren ĂŒberflĂŒssig wurden, da man Kilometer als LĂ€ngenmaĂ einfĂŒhrte, begann die besonders starke Verbreitung der Meilensteine in England erst mit dem Aufkommen des Automobils, da nun zahlreiche neue StraĂen gebaut wurden.
Aus der römischen Zeit in England sind hingegen nur sehr wenige Meilensteine erhalten. Bekannt sind mindestens zehn, die zum GroĂteil aber museal aufgestellt sind. Nur zwei Steine am Hadrianswall und einer in Temple Sowerby stehen an Originalstandorten.cite-ref-34[34] Auf der StraĂe zwischen London und Oxford standen ebenfalls DistanzsĂ€ulen, die Lapides. Ăhnlich den römischen Miliaria war auf diesen die von der Hauptstadt aus gemessene Entfernung in römischen Ziffern angebracht.
Als Neubeginn wird das Jahr 1697 angesehen, in dem König William III. die Aufstellung der Moorland Guide Stones and Mark Stones initiierte. Diese dienten zur Orientierung in den Moor- und Torfgebieten. Einen weiteren Bedeutungszuwachs erhielten diese durch das Aufkommen der königlichen Post. Die heutige B 1368 war eine der ersten StraĂen, die mit Meilensteinen markiert wurden. Die in dem 15 englische Meilen langen Abschnitt zwischen Cambridge und Barkway erhaltenen Steine sind als Trinity Hall series bekannt. Als im Jahr 1802 schlieĂlich der Ingenieur Thomas Telford mit dem Aufbau eines StraĂennetzes beauftragt wurde, entstanden allein bis zum Jahr 1830 1.500 Kilometer Chausseen. Zudem entwickelten sich in dieser Zeit MautstraĂen, die ebenfalls Meilensteine erhielten, was dazu fĂŒhrte, dass es keine einheitliche Form gab, denn die ZollverbĂ€nde nutzten oft regionale Materialien.cite-ref-35[35]
In England wurden Meilensteine teilweise auch in Form einer kleinen Treppe gefertigt und dienten so als Hilfe zum Aufsteigen auf Pferde.
Polen
In Polen haben sich vor allem preuĂische Meilensteine erhalten. Diese finden sich sowohl museal als auch an StraĂenrĂ€ndern. Die systematische Erfassung ist im Gange. Besondere Verdienste erwarb sich hierbei Zbigniew Czarnuch mit seinem Park der Wegweiser und Meilensteine der Kulturen (Park DrogowskazĂłw i SĆupĂłw Milowych Cywilizacji), den er 1994 in Witnica grĂŒndete und in den er einige Meilensteine rettete.cite-ref-36[36] Es gab allerdings auch historische polnische âMeilensteineâ, wovon der Meilenstein in Konin (Woiwodschaft GroĂpolen) aus dem Jahr 1151 als Ă€ltestes erhaltenes Exemplar zeugt. Per Definition handelt es sich hierbei aber um keinen Meilenstein, da er lediglich Entfernungsangaben trĂ€gt, sondern um einen Distanzstein. Er gilt heute als wichtiges kulturelles Erbe Polens und stand auf halber Strecke zwischen Kalisz und Kruszwica, genau 52 Kilometer von beiden Orten entfernt. Die romanische SĂ€ule gehört heute zu den Wahrzeichen der Stadt.cite-ref-37[37] Zudem haben sich in Polen Geschichten um die glockenförmigen preuĂischen Meilensteine gesponnen, die in ihnen die Kopfbedeckungen slawischer Gottheiten sehen wollen. Auch die sĂ€chsischen PostmeilensĂ€ulen in Polen werden erforscht und dokumentiert.
Skandinavien
In DĂ€nemark gibt es seit dem 17. Jahrhundert Meilensteine. Sie tragen die königlichen Initialen und unterscheiden sich in sieben verschiedene Formen: Stele, Stele mit Sockel, Obelisk, drei Arten von KegelstĂŒmpfen (Keglestub) sowie PyramidenstĂŒmpfe (Pyramidestub).cite-ref-38[38] In Schweden wurden die hölzernen Meilenanzeiger ab zirka 1750 durch Meilensteine ersetzt. Mitte des 19. Jahrhunderts ging man zur Anfertigung von Meilenanzeigern aus Eisen ĂŒber, da diese billiger herzustellen waren. Insgesamt geht man von 8.000 Meilenanzeigern aus.cite-ref-39[39] In Norwegen stellte man Meilensteine aus Granit her, es gibt auch Meilenanzeiger aus Gusseisen.cite-ref-40[40]
Neuzeit: ĂŒbrige Welt
Meilensteine finden sich fast ĂŒberall dort, wo die Meile als MaĂ genutzt wurde. Das betrifft insbesondere alle Regionen, in denen das Britische Imperium Einfluss besaĂ.
Nordamerika
In den USA gibt es verschiedene Typen von Meilensteinen, besonders in Massachusetts und Rhode Island. Hier hat sich eine gewisse Anzahl von Meilensteinen des 18. Jahrhunderts erhalten. Dazu gehören die 1767 Milestones entlang der Boston Post Road, deren Àlteste aus dem Jahr 1729 stammen, und die Steine entlang der Great Road. Zudem sind in Kanada und den USA eine Reihe von Nullpunktsteinen erhalten, etwa die mile zero des Highways 101 in Lund, des Alaska Highways in Dawson Creek oder des Trans-Canada Highways in Victoria (alle British Columbia, Kanada) oder in den USA die zero milestones in Memphis (Tennessee), Richmond (Virginia) oder Charleston (West Virginia).
Indien
WĂ€hrend der Mogulzeit wurden entlang der Hauptverkehrsverbindungen (z. B. der Grand Trunk Road) im Norden Indiens im Abstand von ca. 2 indischen Meilen (kos) zahlreiche ca. 6 bis 8 m hohe TĂŒrme (Kos-Minars) platziert, von denen noch ca. 150 erhalten sind.
Heute
Nach der EinfĂŒhrung des metrischen Systems wurden statt Meilensteinen Kilometersteine und -schilder aufgestellt. Teilweise wurden dazu auch die alten Meilensteine umgesetzt und zu Kilometersteinen umgestaltet.cite-ref-41[41] In einigen deutschen LĂ€ndern wurden die Kilometerschilder wiederum durch Stationszeichen abgelöst.
Die Meilensteine selbst stehen heute hÀufig unter Denkmalschutz, wobei die Art und Weise variiert. Sie werden dabei zumeist als Kleindenkmal, seltener als Baudenkmal klassifiziert.cite-ref-42[42]
Literatur
âą Autorenkollektiv (Leiter Eberhard Stimmel): Lexikon KursĂ€chsische PostmeilensĂ€ulen. Transpress VEB Verlag fĂŒr Verkehrswesen, Berlin 1989, ISBN 3-344-00264-3.
âą Eberhard Brumm: Staatswege im Oldenburger Land â Chausseen, Strecken, MaĂe, Markierungen (= Das Meilenstein-Journal. Band 28, Nr. 56). Sponholz 2008, S. 7â12.
âą Eberhard Brumm: Meilensteine & Co. zwischen Nord- und Ostsee, DĂ€nemark und Mecklenburg. 2. Auflage. Oldenburg 2017.
âą Eberhard Brumm, Olaf Grell: Meilen- und Kilometersteine in Ostfriesland (= Das Meilenstein-Journal. Band 32, Nr. 64). Sponholz 2012, S. 30â34.
âą Forschungsgruppe KursĂ€chsische PostmeilensĂ€ulen e. V. (Hrsg.): PostsĂ€ulen und Meilensteine. 4. Auflage. SchĂŒtze-Engler-Weber Verlag, Dresden 2020, ISBN 978-3-936203-42-4.
âą Olaf Grell: Meilensteine in Mecklenburg-Vorpommern (= Das Meilenstein-Journal. Band 22, Nr. 44). Sponholz 2002, S. 9â13.
âą Katrin Körner: Die Ăra der königlich sĂ€chsischen Meilensteine von 1858 bis 1873. 1. Auflage. Eigenverlag, Chemnitz 2017.
âą Herbert Liman: Meilensteine in Niedersachsen (= Das Meilenstein-Journal. Band 28, Nr. 56). Sponholz 2008, S. 9â10.
âą Werner Michalsky: Zur Geschichte des Lebuser Landes, Handelswege und PoststraĂen. Rat des Kreises Seelow Abt. Kultur, Seelow 1985.
âą Maxi Zimmermann: Meilensteine in England und Schottland (= Das Meilenstein-Journal. Band 30, Nr. 59). Sponholz 2010, S. 16â22.
Weblinks
Commons
: Meilensteine
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons
: PostmeilensÀule
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Meilenstein
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Wiktionary: PostmeilensÀule
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
⹠Forschungsgruppe KursÀchsische PostmeilensÀulen e. V.
âą Forschungsgruppe Meilensteine e. V.
⹠KursÀchsische PostmeilensÀulen
Einzelnachweise
cite-note-11. â Margareta Baum: Historische Kilometersteine im Herzogtum Sachsen-Meiningen (= Das Meilenstein-Journal. Band 30, Nr. 60). Sponholz 2010, S. 41â42. Hier S. 42.
cite-note-22. â Herbert Liman: Zur Entwicklung der StraĂen in WĂŒrttemberg â Eine Buchbesprechung (= Das Meilenstein-Journal. Band 24, Nr. 47). Sponholz 2004, S. 45.
cite-note-33. â Herbert Liman, Olaf Grell: PreuĂische Meilensteine in Bayern? (= Das Meilenstein-Journal. Band 38, Nr. 76). Sponholz 2018, S. 38â42. Dies betrifft zum Beispiel die PostsĂ€ule Kulmbach von 1791, die im Denkmalverzeichnis Meilenstein genannt wird.
cite-note-55. â Carl Christian Horvath (Hrsg.): Potsdam's MerkwĂŒrdigkeiten beschrieben, und durch Plans und Prospekte. erlĂ€utert. Carl Christian Horvath, Potsdam 1798, S. 116.
cite-note-66. â Meilenstein bei Arendorf.
cite-note-77. â Meilensteine in der Gemeinde Steinhöfel
cite-note-liman9-88. â Liman, S. 9.
cite-note-liman10-99. â Liman, S. 10.
cite-note-1010. â Eberhard Brumm: Historische Chausseen in Ostfriesland * 1851*. 360-270.de, abgerufen am 19. Oktober 2019.
cite-note-1111. â Eberhard Brumm: Meilensteine in Ostfriesland. 360-270.de, abgerufen am 19. Oktober 2019.
cite-note-1212. â Brumm/Grell, 2012, S. 31, 33.
cite-note-1313. â Eberhard Brumm: Alles Geschichte. 360-270.de, abgerufen am 19. Oktober 2019.
cite-note-1414. â Eberhard Brumm: Kilometrierung im Oldenburger Land. 360-270.de, abgerufen am 19. Oktober 2019.
cite-note-1515. â Bis zum Jahr 2018 erschienen 20 Teile der Reihe Meilensteine in Niedersachsen von Eberhard Brumm und Olaf Grell in der Zeitschrift Das Meilenstein-Journal.
cite-note-1616. â Autorenkollektiv (Leiter Eberhard Stimmel): Lexikon KursĂ€chsische PostmeilensĂ€ulen. VEB Verlag fĂŒr Verkehrswesen, Berlin 1989, S. 143.
cite-note-1717. â Vgl. Hans Hummel, Hilmar Spanel: Meilensteine. In: Modelleisenbahner. 12/1991, S. 11â13.
cite-note-1818. â Eine Auswahl von preuĂischen und anhaltischen Meilensteinen aus Sachsen-Anhalt zeigt die Homepage der Forschungsgruppe Meilensteine, abgerufen am 28. November 2018.
cite-note-1919. â Das Meilenstein-Journal. Band 23, Nr. 46. Sponholz 2003, S. 42.
cite-note-2020. â Arbeitsmaterial. Nr. 36 (1998), hrsg. v. Forschungsgruppe PreuĂische, Mecklenburgische und Anhaltische Meilensteine, S. 34 bzw. Homepage von Fred Sawusch, abgerufen am 28. November 2018.
cite-note-2121. â Bebilderter Artikel zum Meilenstein Grube Ferdinande, Saalekreis im Bild, abgerufen am 28. November 2018.
cite-note-2222. â Darstellungen zu diesen Meilensteinen finden sich auf verschiedenen Seiten: Merseburg im Bild, Halle im Bild (je Artikel mit Fotos), Mitteldeutsche Zeitung, alle abgerufen am 28. November 2018. Anderes Beispiel Ganzmeilenobelisk Altweidenbach, Saalekreis im Bild, abgerufen am 28. November 2018.
cite-note-2323. â Bebilderte Artikel zu diesen Distanzsteinen finden sich zum Beispiel hier: Halbmeilenstein Schkopau, Viertelmeilenstein bei Höhnstedt, dort auch andere Beispiele z. B. der Halbmeilenstein im Hof der Moritzburg, alle abgerufen am 28. November 2018.
cite-note-2424. â Eine bebilderte Dokumentation eines kompletten StraĂenabschnitts zwischen Magdeburg und Halle mit den Meilensteinen verschiedener GröĂen findet sich auf der Homepage von Fred Sawusch Die preuĂischen Meilensteine entlang der B 71 / B 6 zwischen Magdeburg und Halle/S. - Eine Bestandsaufnahme, abgerufen am 28. November 2018. Sie besitzen oben hĂ€ufig eine Vertiefung, die einen Aufsatz vermuten lĂ€sst. Die Formenvielfalt der preuĂischen Meilensteine wird fĂŒr den Raum Halle zum Beispiel von Wernfried Fieber dokumentiert: PreuĂische Meilensteine im Saalkreis und der Stadt Halle. In: HeimatblĂ€tter Halle-Saalkreis. 2004, S. 12â19.
cite-note-2525. â Vgl. Wikisource (Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes Band 1868, Nr. 28, S. 473â478; Gesetz Nr. 156 des Jahres 1868).
cite-note-2626. â Dirk Schröter: Meilensteine in Anhalt-Dessau (Memento vom 21. November 2013 im Internet Archive). Bebilderte Dokumentationen zu Meilensteinen in Anhalt finden sich auf der Homepage von Fred Sawusch. Eine Karte mit 15 Standorten (je mit Foto) im SĂŒdostharz findet sich auf der Homepage der Forschungsgruppe Meilensteine, alle abgerufen am 28. November 2018.
cite-note-2727. â Martin Beitz: Eisenbahnmeilensteine Teil 1: Sachsen-Anhalt (= Das Meilenstein-Journal. Band 40, Nr. 80). Sponholz 2020, S. 10â12.
cite-note-2828. â Grell, 2002, S. 9â11. Siehe auch: Galerien der Forschungsgruppe Meilensteine zu Mecklenburg-Strelitz, Vorpommern und Mecklenburg-Schwerin, sowie der Seite Heimat Mecklenburgische Seenplatte abgerufen am 6. MĂ€rz 2016.
cite-note-2929. â Das Meilenstein-Journal. Band 23, Nr. 45. Sponholz 2003, S. 13.
cite-note-3030. â Grell, 2002, S. 10â11.
cite-note-3131. â Brumm: Meilensteine & Co. S. 15â27.
cite-note-3232. â Brumm: Meilensteine & Co. S. 3â14, 27â36. - Internetdokumentationen: Entfernungsangaben an der StraĂe, Landesbetrieb StraĂenbau und Verkehr Schleswig-Holstein; Die Meilensteine der Chaussee Schnelsen bis nach LĂŒbeck von 1840, Die Meilensteine der Altona-Kieler Chaussee von 1832, je Schelsen-Archiv; Die Altona-Kieler Chaussee, private Homepage von Jan Willamowius, alle abgerufen am 29. Oktober 2018.
cite-note-3333. â Typologie von Meilensteinen. Abgerufen am 31. MĂ€rz 2024.
cite-note-3434. â Zimmermann, S. 16.
cite-note-3535. â Zimmermann, S. 18â19.
cite-note-3636. â In den Veröffentlichungen der Forschungsgruppe Meilensteine erschienen mehr als zehn Artikel zu Meilensteinen in Polen, deren Autor teils Czarnuch ist. Zum Park: Park DrogowskazĂłw. In: witnica.pl. Abgerufen am 18. MĂ€rz 2024 (polnisch). Und: Witnica - Park DrogowskazĂłw i SĆupĂłw Milowych Cywilizacji, polskaniezwykla.pl, abgerufen am 18. MĂ€rz 2024 (polnisch).
cite-note-3737. â Die SĂ€ule von Konin, Region Wielkopolska, abgerufen am 14. Dezember 2018.
cite-note-3838. â Milestenstyper (dĂ€nischsprachige Seite der Dansk Vejhistorisk Selskab), abgerufen am 28. Oktober 2018.
cite-note-3939. â Schwedische Meilensteine (dĂ€nischsprachige Seite der Dansk Vejhistorisk Selskab), abgerufen am 28. Oktober 2018. Einige steinerne Exemplare finden sich auf den Seiten Bygdeband und DigitaltMuseum, abgerufen am 28. Oktober 2018.
cite-note-4040. â Norwegische Meilensteine (dĂ€nischsprachige Seite der Dansk Vejhistorisk Selskab), abgerufen am 28. Oktober 2018. Einige Exemplare zeigt das DigitaltMuseum, abgerufen am 28. Oktober 2018.
cite-note-4141. â Was sind Meilensteine und wie sehen sie aus?, Forschungsgruppe Meilensteine, abgerufen am 9. Mai 2020.
cite-note-4242. â Siehe die einzelnen Denkmallisten. Beispielsweise wurde in Sachsen-Anhalt der Meilenstein Roitzsch, Meilenstein Gossa oder der Meilenstein BlĂ€tz als Baudenkmal eingetragen.